25.3.09 17:54, kommentieren

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Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist!

Zitat von Sir Arthur Conan Doyle

1 Kommentar 20.3.09 13:29, kommentieren

Was sollte ein Zirkus bieten?

Um ehrlich zu sein ich kenne mich im Zirkusgeschäft nicht wirkich aus, aber als jemand der sich zumindest eine Zirkuskunst - das Jonglieren - zum Hobby gemacht hat, kann ich mir möglicherweise dennoch ein kleines Urteil darüber bilden...

Letzte Woche waren mein Freund und ich in einem Zirkus der für einige Zeit in unserer Stadt verweilen sollte. Wir hatten beide schon vorher ein seltsames Gefühl, dass sich die Aufführung nicht wirklich lohnen würde. Doch wir hörten nicht auf unsere Bauchgefühle. Selbst nicht, als wir pro Person einen Wucherpreis von vierzehn (!) Euro bezahlen mussten. Wir hofften trotz allem, dass sich der hohe Preis in irgendeiner Art und Weise auszahlen würde, obwohl wir nicht wirklich daran glaubten. Aber so ist es nunmal oft: Man hat ein komisches ungutes Gefühl und hört dennoch nicht darauf. Auf jeden Fall wurden wir richtig enttäuscht! Die wunderschönen Friesenpferde zu Beginn der Show, welche zwar nicht ganz graziös und koordiniert durch die Manege trabten und galoppierten, konnten mich aber dennoch ein wenig faszinieren. Das lag aber weniger am Können des Pferdedompteurs als an ihrer Schönheit von Natur aus. Doch als dann die sogenannte "Seiltänzerin" ihren Auftritt hinlegte, fiel die Messlatte schlagartig. Sie konnte vielleicht gut turnen, aber das dann wohl eher in einem Turnverein in irgendeinem Dorf (obwohl es da vielleicht noch einige besser hinbekommen hätten). Die nächsten Vorführungen bestanden im Grunde aus Tierquälerei (einem Pferd wurden die Vorderläufe verknotet-Was soll das?!). Außerdem sprang einem die Unlust der "Akrobaten" gerade zu an! Und für so etwas haben wir auch noch zusammen achtunzwanzig Euro bezahlt! Glücklicherweise gab es eine Pause - welche der Zirkus auch nur zur Geldmacherei gedacht hatte, denn den Zuschauern wurde Tierfutter für die armen Geschöpfe in ihren Käfigen verkauft - welche wir nutzten um uns vom Acker zu machen. Doch die Enttäuschung floh leider mit uns. Mit einem schlechten Gewissen den Tieren und unseren Geldbeuteln gegenüber gingen wir noch einen Kaffee trinken um uns ein wenig aufzumuntern.Alles half nichts, so etwas ist einfach nunmal frustrierend!

Und nun vergleiche man einmal diesen sch*** Zirkus mit einem faszinierenden akrobatischen und kreativen Zirkus wie dem russischem Staatszirkus, welcher zur Zeit in Karlsruhe tagt. Hier wird einem wahre Kunst geboten, wahres Können, wahre Lust darauf ihre Fähigkeiten auszuleben. Tiere werden geschickt in das Können der Akrobaten eingebunden, sodass diese gleichzeitig auch gefordert werden und nicht auf gut Deutsch verdummen! So etwas nennt man in meinen Augen Zirkus, so etwas fesselt und lässt Kinnladen auf den Boden knallen. In meinen Augen sollte ein Zirkus genau so sein. Dann erst kann man von wahrer Zirkuskunst sprechen!

3 Kommentare 20.3.09 10:24, kommentieren

Feuerschwert

Sooo...jetzt gibt's noch eine Homage! Aber diesesmal ans Motorrad fahren.

Der Asphalt qualmt als die Supersportmaschine ihre 178 Pferdestärken auf das Hinterrad konzentriert und in einen hammerartigen Anschub umsetzt. Eine dicke gummiartige schwarze Bremsspur ist die einzigste Zeugin von diesem Wunder der modernen Technik. Der geschickte Motorradfahrer kann das Aufbocken des wilden Gefährts unter Kontrolle bringen und schmiegt sich nun an ihren schlanken Vespentank um den Rausch der Geschwindigkeit wie in Trance zu erleben. Das Vibrieren des 999 Kubikzentimeter starken Hubraums dröhnt in seinem Bauch und gibt ihm das Gefühl eins mit der Maschine zu sein, die mittlerweile mit ihrer Maximalgeschwindigkeit von knapp 300 Kilometer pro Stunde über die Straßen dieser Welt donnert. Nervös zuckt ihr Bremslicht, als sie sich graziös um mehrere Kurven schlängelt. Dem unter Adrenalin stehenden Fahrer gibt sie perfekten Halt in der Schräglage und nach Kurvenende wartet sie nur auf den Befehl den Zug des Gasgriffs auf das Hinterrad zu übersetzen, damit ihr Hubraum wieder drohend aufschreien kann. Inzwischen glüht auch der Auspuff. Das kraftstrotzende Geschoss gleitet über die Straßen wie ein scharfes Samuraischwert in den Körper seines Opfers. Trotz seiner Unerschöpflichkeit bringt der Fahrer es unter wildem Aufgebähren zum Stehen. Bockig lässt sich die Athletin in den ersten ihrer sechs Gänge herunterschalten und abstellen. Der rot glühende Auspuff-ein letztes Aufbegehren. Dann fällt sie in einen tiefen Schlaf und wartet...wartet auf das nächste Mal, wenn sie lautschreiend die Harmonie dieser Welt stören darf !!!

1 Kommentar 19.3.09 22:53, kommentieren

Jonglage

Aller Anfang  ist schwer!

Vor etwa einer Woche hat es mich erwischt...Jonglieren wurde eine meiner täglichen Freizeitbeschäftigung.Zu Beginn sah ich das Jonglieren als sehr frustrierend an, es war beinahe zum verrückt werden. Doch mit ein wenig Gedul, Mühe und Schweiß gelang es mir dann letztendlich doch und dass sogar schneller als ich mir es vorgestellt hatte; nach einer halben Stunde schaffte ich einen Durchgang. Sprich: die Bälle dreimal hin und her zu werfen und auch wieder zu fangen. Ich konnte es kaum fassen und vor lauter Freude sprudelten die Glückshormone aus allen endokrinen Drüsen, sodass ich nur noch eine Homage nach der anderen an diesen tollen Zeitvertreib ausstoßen konnte!Jedoch...zwar ist die halbe Miete bezahlt-da ich den Ablauf nun im Kopf habe- doch leider gehört auch das richtige Werfen dazu. Und genau daran hackt es noch gewaltig. Vor allem da ich einen seltsamen Drang nach rechts habe, d.h.: ich werfe den Ball in der linken Hand jedesmal zu sehr nach rechts.Doch Übung macht den Meister und ich werde auf alle Fälle weiterüben bzw. weiterwerfen^^. Dafür macht dieses Hobby einfach zu viel Spaß und ist ganz nebenbei noch gut für die grauen Gehirnzellen. Und mittlerweile schaffe ich ja schon zwölf Würfe, also kann es ja nur aufwärts gehen! Viele Menschen glauben leider, dass sie nicht jonglieren könnten, da es zu kompliziert sei...Nein!!! Es ist alles andere als zu schwer! Es ist lediglich eine Konzentrationssache. Meiner Meinung nach kann es jeder, aber auch wirklich jeder erlernen!Diese Meinung vertrete nicht nur ich sonder auch noch genug andere, sodass man Rentnern ,zur Vorbeugung von der Krankheit Alzheimer, das Jonglieren beibrachte...Also Leute ran an die Bälle!!!(ein Appell-->Frau K. wäre stolz auf mich xD)

 

3 Kommentare 18.3.09 18:19, kommentieren

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